RotkohlDie Frische erkennt man an den kräftigen, festen und matt glänzenden Blättern. Rotkohl ist fast immer frisch im Angebot, da es Frühkohl von Mai bis Juni, mittelfrühen Kohl von Juli bis Oktober und späte Sorten von November bis Dezember gibt. Rotkohl ist im Kühlschrank-Gemüsefach bis zu 14 Tage haltbar, in angeschnittener Form sollte er stets in Haushaltsfolie eingeschlagen werden. Rotkohl wird roh (etwa als Salat) oder gekocht zubereitet als Gemüse verzehrt. Sowohl im Salat als auch beim Kochen werden oft Äpfel beigegeben. Typische beim Rotkohl verwendete Gewürze sind Gewürznelken, Muskat und Lorbeerblätter.
WeißkohlDer Weißkohl ist ein Gemüse, das vor allem im Herbst und Winter Saison hat. Aus ihm lassen sich deftige Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate herstellen. Vor der Zubereitung kann Weißkohl einige Tage problemlos im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ist der Kopf bereits angeschnitten, sollte dieser am besten mit Folie abgedeckt gelagert werden. Besonders beliebt ist Weißkohl als Krautsalat zum Döner, oder ganz klassisch als Kohlroulade mit Hackfleischfüllung. Früher Weißkohl, junger Sommerweißkohl und Spitzkohl schmecken am besten, sei es roh und fein geschnitten als Salat und Rohkost, oder als gedämpftes bzw. gekochtes Gemüse.
WirsingDer Wirsing ist eng mit Weiß- und Rotkohl verwandt. Wirsing stammt aus dem Mittelmeerraum. In Deutschland wird er seit dem 18. Jahrhundert angebaut und ist heute in allen Erdteilen verbreitet.
Vor der Zubereitung kann Weißkohl einige Tage problemlos im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ist der Kopf bereits angeschnitten, sollte dieser am besten mit Folie abgedeckt gelagert werden.
Wirsing ist in der Küche sehr vielseitig verwendbar, da seine Blätter zarter sind als die der meisten anderen Kohlsorten. Die inneren, hellen Blätter sind schon nach kurzer Zeit gar und können als Gemüsebeilagen verwendet werden. Andere Zubereitungen sind gefüllter Wirsing oder Eintöpfe. Die größeren Blätter eignen sich besonders gut für Kohlrouladen.
ChinakohlDer Chinakohl soll aus einer Kreuzung der Speise-Rübe mit Senfkohl entstanden sein. Er wurde erstmals im 5. Jahrhundert in China kultiviert- Im 15. Jahrhundert wurde er auch in Korea und im 19. Jahrhundert in Japan angebaut. In Europa seit Anfang des 20. Jahrhundert bekannt. Vor der Zubereitung kann Weißkohl einige Tage problemlos im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ist der Kopf bereits angeschnitten, sollte dieser am besten mit Folie abgedeckt gelagert werden. Gemüse in Suppen und Wok, Salaten und milchsauer fermentiert als Gimchi in Korea.